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So erkennst du abgelaufe Liquids

Abgelaufene Liquids? So erkennst du diese!

Erfahrungsberichte über schlecht gewordene Liquids sind eher selten zu lesen und zu finden. Meist ist ein Liquid schlicht dadurch abgelaufen, wenn es den Geschmack des Aromas einbüßt hat, dass das Dampfen einfach keinen Spaß mehr macht – abgelaufenes Liquid dampfen ist aber rein gesundheitlich selten ein Problem.

Glücklicherweise lässt es sich meist schon mit bloßem Auge erkennen, ob Liquids oder Basen tatsächlich nicht mehr zum Dampfen geeignet ist. Grundsätzlich sollte ein gutes Liquid immer ganz klar sein. Ist es milchig, wolkig, eingetrübt oder schlierig, dann sollte es vorsichtshalber entsorgt werden, es sei denn, diese Anzeichen sind Aroma-bedingt und der Verkäufer hat dich darauf hingewiesen.

brenkee / Pixabay

Eine Ausnahme gibt es zu dieser Regel: Werden Aromen hauptsächlich im Kühlschrank gelagert, kann es je nach Produkteigenschaften zum Auskristallisieren und zur Trübung kommen. In diesem Fall sollte das Fläschchen einfach ins ca.35° warme (nicht heißer!) Wasserbad setzen und nach einer Weile schütteln. Ist es dann wieder klar, hat es sich nicht um eine Verkeimung gehandelt – und kann bedenkenlos gedampft werden.

Nikotin kann außerdem oxydieren. Beim Öffnen von Liquidfläschchen oder Basenflaschen kann Sauerstoff eindringen, mit dem das Nikotin reagiert und sich leicht bräunlich färbt. Dies allein ist aber kein Anlass zur Sorge und mindert weder seine Qualität noch Wirkung.

Was sollte ich beim Selbermischen beachten?

Bei selbst gemischten Liquids ist die Wahrscheinlichkeit einer Verunreinigung und damit begrenzten Haltbarkeit essenziell abhängig von der hygienischen Sorgfalt, mit der vorgegangen wird. Daher solltest du Gefäße, Spritzen und Behälter gründlich reinigen.

ACHTUNG: Bei den folgenden Tipps handelt es sich NICHT um reine Sicherheitshinweise, sondern um Hygienemaßnahmen. Um einen Eindruck von den notwendigen Schutzmaßnahmen zu bekommen, solltest du sich  einen Blick  Sicherheitsdatenblatt werfen.

Mit folgenden Tipps sollte man die Haltbarkeit der Liquids optimal verlängern:

  • Alle verwendeten Behältnisse, Spritzen, Trichter etc. sollten immer frisch desinfiziert sein. Ein Guss kochendes Wasser reicht aus, Sterilisation mit Chemikalien ist nicht anzuraten. Grundsätzlich verwende ich dazu immer ein günstiges Ultraschallbad – wie diesem.

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  • Aus den großen Gebinden sollten nur Flüssigkeiten entnommen und nicht Benötigtes niemals zurück geschüttet werden.
  • Hautkontakt ist zu vermeiden. Dies geht gut beim Mischen per Feinwaage und Eintröpfeln statt Materialkontakt.
  • Im Falle des Zumischens von Wasser etwa zu reinem Glycerin ist es am zweit sichersten, für jeden Mischvorgang das Wasser einzeln abzukochen und nicht gebrauchte Flüssigkeit anschließend weg zu schütten, statt gekauftes, vollentsalztes und durch UV-Bestrahlung haltbar gemachtes Wasser im Kühlschrank aufzubewahren und mehrmals einzusetzen (am sichersten ist natürlich die Verwendung einer fertig vorgemischten Glycerin-Wassermischung). Denn egal wie keimfrei es war – einmal geöffnet, ist die Sterilisation hin.
  • Nach längerer Lagerung kommt das Aroma häufig aus dem Kühlschrank oder Keller, die Basis aber aus dem Gefrierschrank. Dann muss mit dem Mischen gewartet werden, bis Aroma und Basis die identische Zimmertemperatur angenommen haben. Ist die eine Komponente warm und die andere kalt, zerstört der Mix das Aroma.
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